Cyber-Sicherheit im Bereich der Agrar-Unternehmen

Die nationalen Produktionsketten in der Lebensmittelindustrie sind zunehmend informationsintensiv geworden. Von den Landwirten werden Betriebsmanagementsysteme genutzt, im Handel und im Transportgewerbe kommen Logistiksysteme zum Einsatz und bei den Zulieferern und in der verarbeitenden Industrie setzt man in den Fabriken auf Prozessautomatisierung. Zur Gewährleistung der Produktqualität und -sicherheit und zur Optimierung des Produktionsprozesses werden jede Menge Daten zwischen den Kettenpartnern ausgetauscht, und viele Systeme sind miteinander verbunden. Durch diese Verbindung der Systeme wird die Sicherheit auf eine höhere Ebene gestellt.

Die Abhängigkeit von IT und Kommunikation steigt dadurch immer weiter; und dadurch werden Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit für die Funktion der Produktionsketten in der Lebensmittelbranche immer wichtiger. Bislang kümmert sich jeder Kettenpartner selbst darum, ggf. für die entsprechende Cyber-Sicherheit zu sorgen.

Mit dieser Initiative legen wir den Grundstein für ein dauerhaftes Netzwerk von Security-Spezialisten für den Agrar- und Lebensmittelbereich, die sich gemeinsam für eine Verbesserung der Cyber-Security in dieser Branche einsetzen.

Dabei soll das von der niederländischen Regierung finanziell geförderte Projekt die folgenden Ziele erreichen:

  1. Definition der Baseline Cybersecurity als praktische Handreichung für die Betriebe in der Agrar- und Lebensmittelkette.
  2. Entwicklung eines Assessment-Tools, um das Niveau in Sachen Cyber-Security festzustellen und Verbesserungsvorschläge zu erhalten.