,ME-AT the alternative‘ führt erste regional angebaute Protein-Kette ein

17-05-2022

Im Rahmen einer gemeinsamen Presseinladung haben ME-AT the alternative und Vion Communications dieser Tage die erste Lieferkette von ME-AT mit regional erzeugten Eiweißprodukten vorgestellt. Willem Cranenbroek begrüßte die wichtigsten Medienvertreter aus den Bereichen Landwirtschaft und (Einzel-)Handel mit einer Präsentation und führte die niederländischen und deutschen Journalisten durch unseren Produktionsstandort in Leeuwarden. Thea Smit erklärte anschließend auf sehr anschauliche Weise die Produktentwicklung und die gesundheitlichen Aspekte unserer Produkte. Es folgte eine Verkostung mit den neuesten innovativen pflanzlichen Produkten von ME-AT. Die Presseveranstaltung war ein großer Erfolg. Sie stärkte unsere Beziehungen zu relevanten Journalisten und führte zu einer positiven Berichterstattung über unsere Organisation in mehreren wichtigen internationalen Medien für die Bereiche Landwirtschaft und (Einzel-)Handel. 

ME-AT the alternative‘ hat die erste Protein-Kette mit regional angebauten Ackerbohnen aufgebaut. Das Ergebnis: Alternativen zu Burger, Würstchen und Hackfleisch in den Regalen großer Einzelhändler und ambitionierte Pläne für die Zukunft. ME-AT hat die Lieferkette für Ackerbohnen in den Niederlanden zusammen mit der ZLTO, Herba Ingredients und Agrifirm eingerichtet.

Vorteile der regional angebauten Proteine
Ziel von ME-AT ist es, zukünftig weitestgehend regional angebaute Rohstoffe für seine Produkte verwenden. Die Vorteile einer regionalen Protein-Kette sind weniger Transport- und Logistikaufwendungen, größere Unabhängigkeit von ausländischen Lieferanten, eine Zukunft für die Landwirte vor Ort, die Qualität des Bodens im eigenen Land, mehr Biodiversität und eine Entscheidungsfreiheit für den Verbraucher. Konkreter Vorteil für die heimischen Landwirte: Ackerbohnen nehmen Stickstoff aus der Luft auf und sind in der Lage, ihn über ihre Wurzeln in den Boden abzugeben. Die Nutzpflanze trägt daher zu einer Verbesserung des Bodens und zu einer Verringerung von Stickstoff in unseren Ländern bei. Nicht zuletzt verfügt die Ackerbohne als Hülsenfrucht über eine Blüte, die zu einer Bereicherung der Biodiversität auf den Feldern beiträgt. Bei ME-AT wird jetzt weiter daran geforscht, welche Bedeutung Ackerbohnen für die Emissionen und den Boden haben. Wurden in Leeuwarden bereits seit vergangenem September die Protein-Erträge der ersten 30 Hektar heimischer Anbaufläche zur Produktion von Burger-Patties eingesetzt, werden es nach der diesjährigen Erntesaison schon 60 Hektar sein.

Die Zukunft
Erst 2019 hat Vion einen Schlachthof in Leeuwarden in einen exklusiven Produktionsstandort für den pflanzlichen Fleischersatz von ME-AT umgebaut. Diese Produkte werden inzwischen in 17 Länder exportiert. Die Verknüpfung von Fleischersatzprodukten mit einer regionalen Herkunft zieht viel Aufmerksamkeit auf sich und steigert das Bewusstsein der Verbraucher. Nachdem bislang nur niederländische Landwirte an diesem Prozess beteiligt sind, geht ME-AT nun daran, entsprechende Vereinbarungen auch mit Landwirten in Deutschland zu treffen.

Die Entwickler bei ME-AT arbeiten bereits mit Nachdruck an neuen, regionalen, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Fleischalternativen. Die Produkte von ME-AT enthalten bereits weniger Salz und weniger gesättigte Fettsäuren, sind ballaststoffreich und enthalten jede Menge pflanzlicher Proteine. Die Hauptziele von ME-AT sind einerseits der Beitrag zur Umstellung auf pflanzliche Proteine mithilfe von Nutzpflanzen, die „vor unserer eigenen Haustür angebaut werden“, und andererseits die Erzeugung von nachhaltigen Lebensmitteln für zukünftige Generationen. Auf diese Weise liefert ME-AT ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Lieferkette gemäß der Vion-Strategie Building Balanced Chains.

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