Zweimal im Jahr kommen die Top 50 Führungskräfte aus den einzelnen BUs von Vion zusammen, um über strategische Themen der Business Units zu sprechen. Sind wir noch auf Kurs? Müssen wir nachjustieren? Oder brauchen wir gar einen Strategiewechsel?
„Ich freue mich sehr, dass wir nach zwei Jahren Corona und Team-Meetings uns endlich alle wieder live sehen“, eröffnete John de Jonge das Strategie-Meeting der BU Pork, das am 27. und 28. Juni in Düsseldorf stattfand. Dass es nach 30 Jahren sein letztes Treffen in dieser Runde sein wird, war allen Beteiligten mehr als bewusst und sorgte für viele Emotionen. Nach Johns motivierendem Eröffnugsplädoyer und dem Appell, die kommende Zeit für den persönlichen Austausch mit den Kollegen zu nutzen, übernahm Boi Snellaars das Wort. Der Finance Director der BU Pork gab einen Überblick über die aktuellen Zahlen. Nach einer kurzen Pause hatte nun Leon Cuypers die Bühne. Der zukünftige COO der Business Unit präsentierte die aktuelle Strategie und die Fokusthemen samt Herausforderungen, die BU Pork kurz- und mittelfristig zu meistern hat.
Dass der Schweinemarkt aktuell – insbesondere in Deutschland – vor großen Herausforderungen steht, ist kein Geheimnis. Kampfgeist, der Wille zu Gewinnen und vor allem Vions Widerstandfähigkeit bildeten daher den roten Faden der Veranstaltung. „Wir werden es schaffen, daran habe ich gar keine Zweifel“, sagte John de Jonge. „Aber wir müssen unsere Widerstandfähigkeit stärken und neue Lösungswege finden, auch abseits der gewohnten Pfade. Deshalb sind wir auch heute hier“.
Nach einem Nachmittag voller Impulse und Gespräche, konnten die Teilnehmer ihre Widerstandsfähigkeit beim anschließenden Abendessen und später auch an der Bar stärken. Der Wille zu Gewinnen hat gesiegt, sodass am nächsten Morgen alle pünktlich um 09:00 Uhr zur ersten Session des zweiten Tages erschienen sind. Keine KOs zu verzeichnen.
Die erste Session hatte es für viele in sich. Es wurde sehr emotional, weil es um Johns Abschied ging. Die Teilnehmer machten sich in Kleingruppen Gedanken, welche von Johns Stärken sie am meisten geschätzt haben. So ergaben sich kurze, wertschätzende Dankesreden, die manch einen zu Tränen gerührt haben.
Im weiteren Verlauf des Vormittags konzentrierten sich ein paar Gruppen darauf, eine kreative Lösung für den Standort in Emstek zu erarbeiten: Wie kann man Emstek zum Erfolg verhelfen und es zukunftsorientierter aufstellen. Die anderen Gruppen arbeiteten an einem Selbstbild von Vion und an den Sachen, die sie künftig beibehalten, ausbauen oder reduzieren wollen. Gestärkt mit einem leckeren Mittagessen, machte sich die Top 50 dann auf den Heimweg. Das nächste Treffen ist in wenigen Monaten geplant.